WERNER
Ein grimmiger Streiter um Rundenzeiten mit seiner Einzylinder Duc auf den
Rennstrecken Osteuropas. Jahrelang mit seiner 748 die Geißel der italienischen
Berge. Hat sich nicht getraut mit der MV anzureisen (heikle Ersatzteilversorgung)
. Er ist mit seiner Monster S4 ein erfolgreicher Wilderer im Reiche der
Gebückten. Ihm haben wir die Erkenntnis zu verdanken daß Goethe ein Moppedfahrer
war. Der Beweis? Im "Faust" die Sternschnuppe, hier wird ein astreiner Highsider
beschrieben.
Die Ode an das Kiesbett:
"Aus der Höhe schoß ich her
Im Stern und Feuerschein
Liege nun im Grase quer,
wer hilft mir auf die Beine?"
Hat schon zweimal die TT überlebt.
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STADEL
Dieser wilde Geselle hat nur ein Motto: Bremse erst wenn du Gott siehst!
Normalerweise führt er weitaus schärfere Waffen, aber aufgrund unseliger
Umstände mußte er mit einem vom Händler geliehenem Moped die Reise zur heiligen
Insel antreten. Einer uralten 750 Sport mit ca. 110.000 auffe Uhr. Die Kiste
wurde von uns kurzerhand auf den Namen Jaqueline getauft.
Obacht !
1. Welcher Händler leiht ein Moped her wenn's zur TT gehen soll ?
2. Ne alte DUC mit soviel Km . Sehr bemerkenswert !!
Stadel hat in imponierender Weise bewiesen, wie ein Scheißfahrwerk und ein
schlapper Motor mit einer Lebensverneinender Fahrweise kompensiert werden
kann. Ein wahrer Vollstrecker mit einem wilden Herzen.
Jaqueline hat ab Dienstag ab und zu gekotzt, was sich in Form von heftigen
Getriebeklemmern ausdrückte.
Aber der Jeffries hat schließlich die letze halbe Runde des ersten Rennens
schließlich auch nur den 3. Gang gehabt und trotzdem gewonnen. Und der Stadel
und der Jeffries sind nun mal aus dem gleichen Holz geschnitzt..
Jaqueline hat dann immer öfter ein Proseccerl und eine Käsesahne ( 20W40)
bekommen und hat dann tapfer, wenn auch schlimm krachend durchgehalten.
Na ja, in Deutschland isse dann dauerhaft im Fünfer hängen geblieben und
wir mußten Stadel und Jaqueline nach den Tankstopps auf ca. 30km/h anschieben
und dann holpernd und polternd auffe Autobahn entlassen.- ein entwürdigendes
Schauspiel- wir haben uns fast bepisst vor Lachen. Stadel nicht, der hat
bös geflucht und gedroht, er schmeißt Jaqueline von ne Autobahnbrücke.
Sein zweiter Aufenthalt auf der Insel der Gebückten |
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MICHL
Hört seit seinem Inselaufenthalt auf den Namen STRONGBOW. Hat möglicherweise
etwas mit dem köstlichem Erfrischungsgetränk zu tun, welches wir im Übermaß
konsumiert haben..
Bekannter Ducati Mechaniker und beherzter Treiber einer 900er SS.
Sein Gebet: "Heiliger Brembo - verlaß mich nicht."
Besitzt einen Helm mit bemerkenswerten Eigenschaften. Sein Helm spricht
nämlich zu ihm. Ab Mittwoch hat sein Helm " Rule Britannia " gesungen. Als
er uns auf der Heimfahrt eröffnete, daß er seit 200km auch aus seinem Tankrucksack
dieses Lied hört, haben wir begonnen uns ernsthafte Sorgen zu machen.
Sein erster Besuch der TT |
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TOM
Eigentlich gar kein richtiger Ducatisti, viel zu aufgeschlossen, fast schon
nett. Könnte man sich auch auf einer Yamaha vorstellen. Fährt ne 851 . Ihm
verdanken wir ein haarsträubendes Videodokument das wohl an Brisanz und
Dynamik einzigartig ist.
Mit Videokamera von Ramsey nach Creg-ny-Ba, ein wahrer Husarenritt über
die Mountainmile, ich gestehe zähneknirschend, ich mußte ihn resignierend
ziehen lassen.
Wahrlich ,liebe Brüder und Schwestern, Tom ist gefahren wie der Leibhaftige
hinter dem ein Löschzug mit Weihwasser her ist.
Ich kann nur hoffen, daß seine Frau dieses Video niemals sieht.
Außerdem ist er ein begnadeter Motorradstimmenimiator.
Sein erster Besuch der TT |
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MICHI
Einer der letzten großen Barden und Dichterfürsten unter uns Eisenreitern.
Ihm verdanken wir nicht nur eine genaue Aufstellung aller Bremspunkte des
Mountaincourse, sondern auch die Aufzählung aller Einnäß- und Schwitzpunkte.
Ich darf mit Fug und Recht behaupten, daß er durch seinen feinsinnigen Humor,
seinem wagemutigen Umgang mit dem 12er Bandit und seinem Einfallsreichtum
bei der Abendgestaltung auffe Promenade das Niveau der Mannschaft entscheidend
bereicherte.
Erstmalig auffe Insel |
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ALEX
Begnadeter Schrauber und Besitzer einer der schönsten Katanas, die ich je
sah ( ca. 900 ccm)
Wäre mit adäquatem Material ein furchteinflößender Gegner. Hat aber dieses
Jahr zum dritten Male bewiesen daß man auch ein Ausstellungsstück schnell
um den Mountaincourse treiben kann. Was über ihn noch zu sagen wäre:
"Beim Fahren gefürchtet, sein Körper begehrt.
Am Glase der Beste - von Weibern verehrt." |
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MARIUS
Könnte allerdings sein daß er demnächst auf den Namen " Regenschirm" fränkisch
" Reegnscherm" hören muß .
Weil man ihn so leicht verliert wie den selben.
Ein unbarmherziger Herbrenner, dessen unaufdringliche und zurückhaltende
Art nicht vermuten läßt , welch wildes Herz in seiner Brust schlägt. Er
richtet die Flanken seiner Reifen zu wie der Metzger die Sauhälfte. Wer
hinter sich das Brüllen seiner Carbonbetopften Daytona hört, der weiß daß
ihm ein Zweikampf nach allen Regeln der Kunst bevorsteht.
Ebenfalls ein Rookie auf der heiligen Insel. |
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1/2-huber
Ein mehr oder weniger bekannter großmäuliger Aufsprecher.
Tschuldigung, Fazergemeinde, selbst wenn ich meine Fazer nicht verbogen
hätte, wäre ich mit der FZR angetreten. Handling ist auf der Mountainmile
wirklich nicht gefragt, hier braucht man großkalibrige Waffen. Eigentlich
bin ich aber ein ganz netter Kerl, wenn ich Freunde hätte, könnten die das
bestätigen.
Hab inzwischen 3x die wilde Jagd am bedeutendstem Feiertag , dem MAD SUNDAY
unbeschadet überlebt. |
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